(© Melanie Vogel) Die Arbeitswelt hat sich radikal verändert: weg von einer Präsenzkultur hin zu einer mindestens hybriden Arbeitskultur. Entsprechend benötigen wir heute andere Fähigkeiten und Denkweisen als noch vor zwei Jahren. Diese 7 Zukunfts-Prinzipien spielen dabei eine ganz besondere Rolle.

1. Umgang mit einem flexiblen Arbeitsumfeld. Die Mitarbeitenden der Zukunft werden nicht mehr an einen Schreibtisch oder eine Bürozelle gebunden sein, sondern die Freiheit haben, zu arbeiten, wann und wo sie wollen. Wir haben bereits erlebt, dass zahlreiche Unternehmen während der Pandemie auf Remote- und flexible Arbeit umgestellt haben, und viele Mitarbeitenden werden nicht mehr in ein Büro zurückkehren wollen.

2. Freie Arbeitseinteilung. Mitarbeitende werden zukünftig nicht mehr den typischen Karriereweg gehen und eine Karriereleiter erklimmen. Es gibt keine Einheitslösung mehr, die den beruflichen Erfolg garantiert. Stattdessen können Mitarbeitende ihren Karriereweg künftig mitgestalten und ihre nächsten Projekte und Positionen auswählen.

3. Teilen von Informationen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Informationen gehortet wurden, um klug zu erscheinen und Macht zu sichern. Die Mitarbeitenden der Zukunft teilen Ideen und Informationen und arbeiten offen mit ihren Kolleginnen und Kollegen zusammen. Die Menschen, die Informationen teilen, werden die nächste Generation von Führungskräften sein.

4. Neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit nutzen. Anstatt sich nur auf E-Mails und Telefonate zu verlassen, werden die Mitarbeitenden der Zukunft neue Technologien nutzen, um auf möglichst effiziente Weise zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.

5. Einnehmen von Führungsrollen. Zukünftige haben Mitarbeitende die einmalige Gelegenheit, innerhalb ihres Unternehmens eine Führungsrolle zu übernehmen, indem sie ihre Ideen und ihr Feedback öffentlich mit ihren Kolleg:innen und Vorgesetzten teilen.  Die Mitarbeitenden können ihre eigenen Netzwerke aufbauen und für ihre Beiträge anerkannt werden. Es gibt nicht mehr den einen Weg zur Führungskraft – jeder kann es mit den richtigen Fähigkeiten und dem richtigen Netzwerk schaffen.

6. Wandel von der Wissensarbeit zur Lernarbeit. Die wichtigste Fähigkeit für künftige Mitarbeitende ist die Fähigkeit, neue Dinge zu lernen und das Gelernte auf neue Situationen anzuwenden. Wissens- und Lerntransfer wird für den persönlichen Erfolg entscheidend sein. Lebensbegleitendes Lernen wird zu einem wichtigen Erfolgsbaustein der eigenen Karriere.

7. Nach Belieben lernen und lehren. Die Mitarbeitenden müssen zukünftig nicht mehr an formalen Schulungsprogrammen teilnehmen, um zu lernen. Sie können Informationen und bewährte Verfahren innerhalb ihres Unternehmens durch Mentoring-Programme, interne Kollaborationstools und persönliche Interaktionen weitergeben. Entscheidend ist die Bereitschaft, Informationen weiterzugeben, andere zu unterrichten, Fragen zu stellen und von den Menschen im eigenen Umfeld zu lernen.